Bye Bye Korea
Mein Aufenthalt in Seoul ist nun zu Ende. Freitag, der 30. Januar, war mein letzter Arbeitstag. Das Projekt muss ich leider unfertig dem nächsten Praktikanten hinterlassen. Die restlichen Tage habe ich hier noch etwas Urlaub und kann meine Million KWon ausgeben. Wann ist man schon Millionär?
Montag war ich auf dem hiesigen Fernsehturm. Dieser steht auf einen Berg und somit hätte ich eine grandiose Aussicht über Seoul genießen können, wenns nur etwas weniger nebelig gewesen wäre.
Am Mittwoch bin ich aus meinem Zimmer im Gosiwon aus- und in das Airporthotel umgezogen, damit ich am Rückflugtag nicht mit der U-Bahn meinen Flug verpassen konnte – und außerdem macht man sich in der Rush hour Feinde, wenn man mit Überseekoffer, großem Rucksack und Umhängetasche in den Waggon drängelt.
Der Rückflug war angenehm unspektakulär, und (Hurra!) ich hatte keinen Sitznachbarn und so zum ersten mal genug Platz für meine langen Beine.
Die Zeit in Seoul war sehr interessant, nur leider habe ich es nicht geschafft, persönliche Kontakte zu meinen Kollegen aufzubauen. Alle waren höflich, freundlich und sehr hilfsbereit, jedoch immer etwas distanziert. Auf jeden Fall habe ich in den vergangenen drei Monaten eine Menge erlebt und gelernt.
Ich freue mich, wieder bei meiner Liebsten zu sein, auch wenn mir die koreanische Küche (lecker charf) und die koreanische Zukunftselektronik fehlen werden.
Korea: Sightseeing
Nach längerer Pause mal wieder ein paar Bilder aus Fernost. Dieses mal ein kleiner Ausflug in meine Freizeitaktivitäten. In Seoul gibt es sehr viel zu sehen – ich habe angefangen Dinge zu besuchen/-sichtigen, aber ich habe wohl keine Chance, auch nur ein Viertel der Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
An einem Samstag habe ich das “War Memorial” besucht, ein Museum über die kriegerische Geschichte der koreanischen Halbinsel.
Das Memorial wurde errichtet, um an den nicht verlorenen koreanischen Bürgerkrieg zu erinnern.
Die Gebäudeflügel links und rechts am Rande der Panoramaaufnahme sind eignetlich bloß überdachte Säulengänge, in denen auf Tafeln die Namen aller im Einsatz umgekommenen und vermissten Soldaten der Südkoreanischen Armee aufgestellt sind.
Wie üblich haben die Korenaer für vorgesorgt.

Eingang zum Korean War Memorial (zum Vergrößern anklicken)
Ich war auf der Suche nach einem geeigneten Platz, um das Gebäude einigermassen ins Bild zu bekommen – hab mich dann für die Stelle entschieden, von der aus das Bild gemacht wurde und dort festgestellt, das hier eine grüne Platte im Boden eingelassen ist, auf der “Good Photo” stand.
weiterlesen… »
Impressionen aus dem Alltag 2
Ich lebe noch, und das nicht schlecht. Mit meinem Projekt komme ich gut voran – und ich hatte sogar Zeit zum fotografieren! Diesmal gibt’s ein paar Bilder von meinem Alltag.
Zum Beispiel den Shuttlebus, mit dem ich jeden morgen zur Arbeit fahre. Dieser Service ist für LG-Mitarbeiter kostenlos. Der erste Bus soll der Legende nach um 7:00h an der U-Bahnstation Sadang abfahren, und danach fahren sie alle 10 Minuten bis 8:30. Ich nehme normalerweise den Bus um 8:20h
.
Die LG-Mitarbeiter an der Haltestelle sind einfach zu erkennen: das sind die, die sich fein säuberlich in einer Reihe anstellen.
Erste Arbeitswoche überstanden
EILMELDUNG
Langnase bei LG Elite gesichtet!
Mir scheint, das ich der einzige nicht-Koreaner bin, der sich in diesem Stadtviertel aufhält. Zumindest schauen alle anderen verwundert, wenn ich mich in die Warteschlange zum Shuttlebus stelle. Nur meine neuen Kollegen, die ebenfalls an der Sadang U-Bahnstation zusteigen, begrüßen mich freundlich.
weiterlesen… »
Stranger in a strange Land
Jetzt hat es mich also nach Korea verschlagen, acht Zeitzonen und 7500km von der Heimat entfernt.
Geflogen bin ich mit der Finnair. Von Hamburg aus gings los um 12:50 (UTC+1) nach Helsinki, dem Finnair-Sammelplatz für Asienflüge. Nach einer turbulenten Landung (hier hatte es schlechtes Wetter) hatte ich von 15:40h (UTC+2) bis 17:30h (UTC+2) Zeit, in den A340 nach Seoul einzuchecken.
weiterlesen… »

